Adresse der Agenda 21 Herrsching
Was ist die AGENDA 21?
Die AGENDA 21 in Herrsching
Derzeit aktive Arbeitskreise der AGENDA 21
Der AK Lebensstile/Eine Welt
Aktionen der Herrschinger AGENDA-21-Arbeitskreise
AGENDA-21-Kino
Adresse der Agenda21 Herrsching:
c/o Indienhilfe e.V., z.Hd. Elisabeth Kreuz, Luitpoldstr. 20, 82211 Herrsching, 08152-1231
email@indienhilfe-herrsching.de, beachten auch: www.indienhilfe-herrsching.de mit aktuellen Veranstaltungshinweisen des AK Lebensstile/Eine Welt
Bei der Indienhilfe befinden sich auch Postfächer aller Arbeitskreise – zugänglich zu den Öffnungszeiten des Weltladens, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12.30 Uhr
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Leitbild für ein zukunftsfähiges Herrsching mit den Ortsteilen Herrsching, Breitbrunn und Widdersberg Wir - Herrschinger Bürgerinnen und Bürger, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung - wollen Herrsching in einem gemeinsamen Prozess so zu einer liebens- und lebenswerten zukunftsfähigen Gemeinde weiterentwickeln, dass unsere Lebensgrundlagen für uns und künftige Generationen erhalten werden und unsere Mit- und Umwelt nicht geschädigt werden ("sozial-, umwelt- und wirtschaftsverträglich "). Dazu wollen wir
Dies wollen wir im Rahmen einer erfreulichen, effizienten und zukunftsfähigen Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat, Gemeindeverwaltung und allen Herrschinger Bürgerinnen und Bürgern erreichen. Unser regionales Umfeld - der Landkreis Starnberg und die Ammersee-/Ammer-Region - wird dabei berücksichtigt und einbezogen. Verabschiedet vom Herrschinger Gemeinderat im Oktober 1999 |
Ein Workshop des Gemeinderates zur Aktualisierung des Leitbildes fand 2006 statt. Aus dem entsprechenden Beschluss des Gemeinderates vom 9.1.2006:
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Der Gemeinderat hat das, Ziel, den aktuell laufenden Herrschinger Agenda 21-Prozess voranzubringen. Er hat auch das Ziel im Einvernehmen mit den Bürgern, den örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft die "Lokale Agenda 21 Herrsching" zum bestehenden Leitbild neu aufzustellen und sie im Verwaltungshandeln organisatorisch und strukturell zu verankern. Der Gemeinderat beschließt dazu folgendes Vorgehen: 1) In ersten Schritt wird der Gemeinderat in einer extern geführten Arbeitssitzung seine eigenen Vorstellungen zum Leitbild, zu Leitzielen und zu möglichen Umsetzungsmaßnahmen erarbeiten und festhalten. Zu den Umsetzungsmaßnahmen gehören auch die organisatorische und strukturelle Verankerung in der Verwaltung und im Verwaltungshandeln. In beratender Funktion wird dabei die Verwaltung zumindest durch ihre Leitung sowie das SG Umwelt und Agenda 21 an der Sitzung beteiligt sein. 2) Im zweiten Schritt lädt er die Bürger, die örtlichen Organisationen und die Privatwirtschaft ein, bei der Weiterentwicklung und der späteren Umsetzung der "Lokalen Agenda 21 Herrsching" mitzuwirken. Dazu stellt er ihnen seine erarbeiteten Vorstellungen vor, entwickelt sie mit ihnen gemeinsam zur neu gefassten "Lokalen Agenda 21 Herrsching" weiter und beschließt dann über diese. 3) Im dritten Schritt wird er auf der Grundlage dieser "Lokalen Agenda 21 Herrsching" beschließen, welche Maßnahmen wie dringlich sind und festlegen wie die dringlichsten Maßnahmen umzusetzen sind. Die Umsetzung der dringlichsten Maßnahmen wird er sofort einleiten. Dazu gehört auch die organisatorische und strukturelle Verankerung im Verwaltungshandeln. Er wird auch beschließen, in welcher zeitlichen Abfolge die weiteren in der "Lokalen Agenda 21 Herrsching" beschriebenen Maßnahmen umzusetzen sind. |
Derzeit aktive Arbeitskreise der AGENDA 21 sind:
Im Rahmen der Herrschinger Lokalen Agenda 21 befasst sich der Arbeitskreis Lebensstile/Eine Welt mit den Zusammenhängen zwischen unserem Konsum- und Lebensstil und ökologischen und sozialen Problemen in Ländern des Südens und bei uns. Denn es ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheint, durch eigenes Verhalten und auf kommunaler Ebene einen Beitrag zu einer gerechteren und zukunftsfähigeren Welt zu leisten, sei es durch Veränderungen in Konsumverhalten und Lebensstil, durch den Austausch von Informationen und Erfahrungen und solidarische Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden des Nordens und Südens, zwischen Armen und Reichen weltweit und bei uns, durch die Unterstützung fairer Handelsbeziehungen etc.
Die Indienhilfe kooperiert mit der Lokalen Agenda 21, hat den AK Lebensstile/Eine Welt initiiert und beteiligt sich an langfristigen Kampagnen wie an einzelnen Aktionen und Veranstaltungen. Sie begleitet insbesondere Nord-Süd-Schulpartnerschaften zwischen Bayern und Westbengalen/Indien als einem besonders wirksamen Instrument Globalen Lernens und die Städtepartnerschaft zwischen Herrsching und Chatra (offizielles UN Dekade Projekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" 2006-2007). Die Städtepartnerschaft wurde beim Agenda-Gipfel des Bayrischen Umweltministeriums in Kronach im Juli 2002 als Beispiel für international ausgerichtete Agenda-Aktivitäten in Bayern vorgestellt. Im Eine Welt Medienzentrum hält die Indienhilfe Literatur, Aktionsmaterialien, pädagogische Hilfen, Videos, Ausstellungen zu den Agenda-21-Themen bereit (Terminabsprache erforderlich!).
Aktionen der Herrschinger AGENDA-21-Arbeitskreise:
1998/99: Kampagne zu Textilien und Altkleidung
Durch verschiedenste Aktionen, u.a. eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der bayer. Verbraucherzentrale in der Aula der Volksschule Herrsching, einen großen Aktionstag in der Martinshalle und eine "Alternative Kaffeefahrt" zur Altkleidersortieranlage der aktion hoffnung in Ettringen wurde die Bevölkerung auf die ökologische, wirtschaftliche und soziale Problematik des unmäßigen Kleiderverbrauchs aufmerksam gemacht. Eine kleine Broschüre über die sinnvolle Verwendung von Altkleidern wurde erstellt und die Aufstellung von Altkleider-Containern der aktion hoffnung in Herrsching durchgesetzt.
1999: Reparaturführer
Erstellung eines umfassenden Ratgebers Herrsching Clever mit Adressen für Reparaturen aller Art, sowie für Secondhandshops, Flohmärkte, Verleih, Direktvermarkter. Die Informationen zu Altkleidern wurden integriert. Der regelmäßig aktualisierte Führer liegt bei der Indienhilfe aus.
2000: Blumenkampagne
Stand beim Marktsonntag, Teilnahme an der Blumenkampagne, Ausstellung im Foyer der Volksbank Herrsching, diverse Lobby- und Pressearbeit
2001–02: Fairer Handel, Faires Frühstück
Beteiligung am Europäischen Weltladentag mit einem Stand zur Aktion "Brief aus dem Süden", öffentliche Bewirtung von Dorfhonoratioren und Jugendvertreter/innen an einer festlichen "Öko-Fairen Frühstückstafel" auf dem 48. Breitengrad, der zwischen Rathaus und Kirche verläuft.
2004: Papier, Papierverbrauch und –recycling, Partnerschaft
"Zukunftsfähig mit Papier" – Kampagne zum Thema Recyclingpapier, u.a. mit dem Ziel, den Anteil an Recyclingheften an den Schulen wieder zu steigern. Die Zellstoffproduktion für die Papierherstellung vernichtet tropische Regenwälder, schädigt die Umwelt und die Gesundheit der Menschen dort. Diskussionsabend mit einem Vertreter der Papierindustrie; Informationsabend mit Lehrkräften aus der Region. Aktionen an der Herrschinger Grund- und Hauptschule. "Tag der Regionen" für die Herrschinger Bürger im Naturschutzzentrum Wartaweil (Schirmherrin: 1. Bürgermeisterin Christine Hollacher) mit Schwerpunkt "Papier und Holz": Infos zu Papierrecycling, Video zum "Great Bear Rain Forest", Diavortrag über die Gefährdung der Regenwälder durch die Papierindustrie, Aktionen mit Kindern, Ausstellung der Indiengruppe Vikas vom Christoph Probst Gymnasium Gilching zu ihrem Projekt für Recycling-Papier am CPG. Weitere Informationen zum Thema Papier gibt es hier (pdf-Datei).
An einer Gruppenreise nach Chatra beteiligen sich neben Lehrkräften und Schüler/innen der Partnerschulen auch 1. Bürgermeisterin Christine Hollacher mit Familie, sowie die Umwelt- und Agendareferentin der Gemeinde, Franziska Kalz. Die Partnerschaft erfährt dadurch neue Impulse.
2005: Fairer Handel, Aktion gegen ausbeuterische Kinderarbeit, Partnerschaft
Auftritt beim Herrschinger Faschingszug mit Info zur Indienhilfe und Weltladen. Im Mai zwei Wochen Ausstellung "Für eine Zukunft mit menschlichem Gesicht" über den Fairen Handel und Kinderarbeit im Kurparkschlösschen – tägliche Führungen für Schulklassen, nachmittags Publikumsverkehr. Theaterstück Fairdinand der Regensburger Gruppe "Ladenhüter" zum fairen Handel. Im Juni Initiative und Informationsabend zur Herbeiführung eines Gemeinderatsbeschlusses "Herrsching kauft keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit". Am 19. September 2005 einstimmige Beschlussfassung im Herrschinger Gemeinderat.
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Beschluss des Herrschinger Gemeinderates zur ausbeuterischen Kinderarbeit: Nahezu 200 Millionen Kinder unter 15 Jahren weltweit arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen. Das bedeutet nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation ILO
Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit werden auch in Herrsching verkauft. Ob Orangensaft, Tee, Kaffee, Kakao, Blumen, Fußbälle, Turnschuhe, Kleidung, Teppiche, Spielzeug oder Natursteine, in all diesen und vielen weiteren Waren kann Kinderarbeit stecken. In immer mehr Städten und Gemeinden gibt es inzwischen Beschlüsse, von öffentlicher Hand keine Produkte mehr aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu kaufen. Die Herrschinger Eine-Welt-Gruppen unter Federführung der lokalen AGENDA 21 / Arbeitskreis Lebensstile/Eine Welt brachten anlässlich des Internationalen Tags gegen Kinderarbeit (12. Juni 2005) die Beschlussvorlage in den Gemeinderat ein, der am 19.9.2005 einstimmig verabschiedet wurde: "Die Gemeinde Herrsching kauft keine Produkte, die aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen" |
In der zweiten Julihälfte intensives Informations- und Begegnungsprogramm mit einer Delegation aus Chatra – Besuche aller Partnerschulen, Programm der Gemeinde Herrsching mit Besichtigungen kommunaler Einrichtungen und Einführung in die administrativen Abläufe der Gemeinde; am 30. Juli feierliche Unterzeichnung eines neuen Partnerschaftsvertrages zwischen Herrsching und Chatra durch Bürgermeister Pronab Biswas aus Chatra und Bürgermeisterin Christine Hollacher in Anwesenheit des Präsidenten von Ravina-Romagnano und einer italienischen Delegation sowie des indischen Generalkonsuls Herrn Mukul und des Konsuls Herrn Pandey aus München.
Weltweiter Kampf gegen Armut: Organisation einer 1 km langen Menschenkette mit weißem Band und anschließender Kundgebung am Ammersee-Ufer im Herrschinger Kurpark zum 2. White Band Day am 10. September 2005. Vertreter von Brot für die Welt, Entschuldungskampagne, Global Marshall Plan, Indienhilfe, Misereor, Missio, Oikocredit und Referat Weltkirche der Diözese Augsburg informieren über Eine-Welt-Probleme und ihrer Arbeit; für Unterhaltung sorgt ein buntes Musik- und Show-Programm mit Chorperation, Hats on, Mariposa, Private Paula und Salsa-Show. Weitere Infos gibt es hier.
2006: Fairer Handel, alternative Energien
Beim Marktsonntag am 14. Mai organisierte der AK Energie zusammen mit dem Gewerbeverband Herrsching eine Informationsstraße zum Thema "Energiesparen".
Auf dem Willkommenstag für Herrschinger Neubürger in der Grund- und Hauptschule informierte der Arbeitskreis Lebensstile/Eine Welt anlässlich der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft über die Produktionsbedingungen von Bällen in Pakistan (Kinderarbeit, ungerechte Löhne, schlechte Arbbeitsbedingungen). Kinder durften versuchen, einen Fußball zu nähen.
Für den Tag der Regionen ist am 24. September (Herrschinger Marktsonntag) in der Martinshalle der Grund- und Hauptschule von 13.00 – 18.00 Uhr ein Informationstag zu Energiesparen und Alternativenergien geplant. Das Motto des Tages ist "Regionen voller Energie". Der "Tag der Regionen" umfasst eine Gewerbeausstellung zum Bereich Energiesparen / Alternative Energie, eine Öko-Radl-Ralley zu Energiesparprojekten in der Region, eine Exkursion zu Energiesparhäusern sowie ein Kinder- und Kulturprogramm.
2007: Öffentlichkeitsarbeit
Betriebsbesichtigung in der Druckerei Ulenspiegel am 9. Mai. Hintergrund ist die Bewusstseinsbildung für einen Umwelt-, Ressourcen- und C02-sparenden Umgang mit Papier. Ulenspiegel die einzige nach EMAs zertifizierte Druckerei in Oberbayern und hat die Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb 2006 des Landkreises Starnberg erhalten.
Teilnahme am Herrschinger Willkommenstag für Neubürger, 19. Mai 2007 mit dem Thema „Recyclingpapier“: Der AGENDA-Stand wurde von der Druckerei Ulenspiegel mit einer Druckerpresse für Kinder ausgestattet. Außerdem wurden Produkte aus Recyclingpapier präsentiert.
Am 22. Oktober besuchten AGENDA-21-Bürger den Gemeinderat anlässlich der von „10 Jahren AGENDA-21-Leitbild in der Gemeinde Herrsching“. Mit beschrifteten Luftballons und einer kleinen Rede gab es ein Resümee der letzten 10 Jahre:
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Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, sehr verehrte Bürger, Wir
freuen uns, heute hier sein zu dürfen, um mit Ihnen zusammen ein kleines
Jubiläum zu feiern. Denn vor ziemlich genau 10 Jahren hat der Gemeinderat
beschlossen, sich grundsätzlich zu den Zielen der Agenda 21 zu bekennen
und eine kommunale Agenda 21 einzuführen. 10 Jahre Lokale AGENDA 21 Herrsching – was ist in dieser Zeit passiert?
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Seit Juli 2004 findet jeden dritten Dienstag im Monat ein Kinoabend mit AGENDA-21-Bezug im Kino Breitwand Herrsching statt. Zu Beginn jedes Films gibt es eine Einführung durch ein Mitglied des AK Lebensstile/Eine Welt, im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch statt mit einem Experten zum jeweiligen Thema.
Bisherige Filme:
2010
Juli 2010: "Gekaufte Wahrheit - Wissenschaft im Magnetfeld des Geldes" - Doku-Thriller über die Manipulation der Wissenschaft im Bereich Gentechnologie; im Filmgespräch Bertram Verhaag (Regisseur) (Einführung, pdf, 32 kb)
Juni 2010: "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" - Dokumentarfilm über die Energiewende; im Filmgespräch Karl Roth (Landrat im Landkreis Starnberg) (Einführung, pdf, 35 kb)
Mai 2010: "Plastik Planet" - Dokumentarfilm über einen Problemstoff; im Filmgespräch Ingrid Stehle (EPEA-Akademie München, Institut für Internationale Umweltforschung) (Einführung, pdf, 56 kb)
April 2010: "Breathless - Dominance of the moment (Atemlos - Macht des Augenblicks)" - Vier Kurzfilme über die Entschleunigung der Zeit; im Filmgespräch Dr. Martin Held (Evangelische Akademie Tutzing, Netzwerk Slowmotion, Vorstandsmitglied der ASPO Deutschland (Association for the Study of Peak Oil and Gas) (Einführung, pdf, 43 kb)
März 2010: "La Forteresse - Die Festung" - Dokumentarfilm über ein Auffanglager für Asylbewerber; im Filmgespräch Gisela Framhein (Kinder- und Jugendtherapeutin, Refugio München) (Einführung, pdf, 51 kb)
Februar 2010: "Birdwatchers - Im Land der roten Menschen" - Spielfilm über den bedrohten Lebensraum im brasilianischen Regenwald; im Filmgespräch Annette Wächter (Pro Regenwald) (Einführung, pdf, 37 kb)
Januar 2010: "Jagdzeit" - Doku über eine Greenpeace-Aktion gegen Walfänger; im Filmgespräch Angela Graas (Regisseurin) (Einführung, pdf, 38 kb)
2009
Dezember 2009: "Menschen Träume Taten" - Doku-Film über ein ökologisches Siedlungsprojekt; im Filmgespräch Agnes Schuster (Sozialpädagogiin) und Wolfgang Sechser (Unternehmer), Initiatoren des ökologischen Siedlungsprojekts "In Gemeinschaft leben" bei Augsburgder (Einführung, pdf, 38 kb)
November 2009: "Beautiful Bitch" - Spielfilm über rumänische "Klaukinder"; im Filmgespräch Edith Kirchmann (Kindertherapeutin, Vorsitzende der Kinderhilfe Rumänien, Hechingen) (Einführung, pdf, 37 kb)
Oktober 2009: "Wo die grünen Ameisen träumen" - Spielfilm von Werner Herzog über den Uranabbau in Australien; im Filmgespräch Claus Biegert (Journalist und Mitbegründer des Nuclear Free Future Award) (Einführung, pdf, 42 kb)
September 2009: "China Blue" - Dokumentarfilm über die Herstellung von Jeans in China; im Filmgespräch Christiane Schnura (Koordinatorin der Clean Clothes Campaign) (Einführung, pdf, 38 kb)
August 2009: "Painful Peace" - Dokumentarfilm über Teenager im heutigen Kosovo; im Filmgespräch Anne Thoma (Regisseurin) (Einführung, pdf, 33 kb)
Juni 2009: "Bamako" - Spielfilm über einen fiktiven Schauprozess gegen die Ausbeutung Afrikas; im Filmgespräch Sylvia Eibl (Afrikaexpertin und Menschenrechtsbeauftragte am Institut für Gesellschaftspolitik der Hochschule für Philosophie München) (Einführung, pdf, 40 kb)
Mai 2009: "Monsanto - Mit Gift und Genen" -Dokumentarfilm über den weltgrößten Biotechnologiekonzern, der dabei ist, in den meisten Ländern der Welt die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren, und über seine Einflussnahme auf Politik und Forschung; im Filmgespräch Ruth Tippe (Sprecherin von "Kein Patent auf Leben" und wissenschafliche Beirätin des gen-ethischen Netzwerks) (Einführung, pdf, 36 kb)
April 2009: "Ben X" - Spielfilm über einen jugendlichen Außenseiter, der in einem Online-Spiel abtaucht, im Filmgespräch Christoph Hirte (Vorstandsvorsitzender von "Aktiv gegen Mediensucht e.V.") (Einführung, pdf, 35 kb) (Handout, pdf, 108 kb)
März 2009: "Chaos" - Politische Komödie über das moderne Ägypten, im Filmgespräch Magdi Gohary (Nahost-Experte) (Einführung, pdf, 41 kb)
Februar 2009: "Plattln in Umtata" - Mit der Biermösl Blosn in Afrika, im Filmgespräch Hans Well (Biermösl Blosn) (Einführung, pdf, 40 kb)
Januar 2009: "Sé Zan (Drei Frauen)" - Spielfilm über das Leben von drei Frauen im Iran, im Filmgespräch Leile Morgenstern, iranische Künstlerin (Inning) (Einführung, pdf, 38 kb)
2008
Dezember 2008: "Drachenläufer" - Spielfilm nach dem Afghanistan-Roman von Khaled Hosseini, im Filmgespräch Sidigullah Fadai, Islamwissenschaftler und Imam der islamischen Gemeinde in München (Einführung, pdf, 38 kb)
Special: Dezember 2008: "Let's make money" - Dokumentarfilm über das internationale Finanzsystem, im Filmgespräch Dr. Sepp Dürr, Mitglied des Untersuchungsausschusses zur Bayern-LB, Fraktion der GRÜNEN im Bayerischen Landtag (Einführung, pdf, 38 kb)
November 2008: "Über Wasser" - Dokumentarfilm über den Mangel und Überfluss an Wasser, im Filmgespräch Peter Barth, Friedens- und Konfliktforscher, Herrsching (Einführung, pdf, 42 kb)
Oktober 2008: "Eisenfresser" - Dokumentarfilm über eine Abwrackwerft in Bangladesh, im Filmgespräch Lukas Rudolph und Patrizia Heidegger von NETZ Bangladesh (Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V., Wetzlar) (Einführung, pdf, 30 kb)
September 2008: "Gomorrha" - Dokumentarfilm über die Machenschaften der Camorra, im Filmgespräch Jürgen Roth, Frankfurter Journalist und Autor, der mehrere Bücher über Korruption und den Einfluss der organisierten Kriminalität in Deutschland veröffentlicht hat (Einführung, pdf, 26kb) (Handout, pdf, 38 kb)
Juli 2008: "Unser Planet" - Dokumentarfilm über dei Grenzen des Wachstums, im Filmgespräch Dr. Markus Vogt, Professor für christliche Sozialethik an der LMU München (Einführung, pdf, 33 kb)
Juni 2008: "Eggesin möglicherweise" - Filmerzählung über eine schrumpfende Stadt in Ostdeutschland, im Filmgespräch Dr. Wolfgang Schürger (Evangelischer Kirchenrat, Mitautor des „Jahrbuchs Gerechtigkeit: Zerrissenes Land – Perspektiven der Deutschen Einheit“) (Einführung, pdf, 33 kb)
Mai 2008: "Bushman's Secret" - Dokumentarfilm über das bedrohte Volk der Buschmänner, im Filmgespräch Ulrich Delisu (Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen) (Einführung, pdf, 33kb)
April 2008: "Hotel Very Welcome" - Tragik-komischer Spielfilm über Rucksacktouristen in Asien, im Filmgespräch Joachim Chwaszcza (Reiseautor und Mitarbeiter beim DAV Summit Club) (Einführung, pdf, 34kb)
März 2008: "Import Export" - Spielfilm von Ulrich Seidl über die Arbeitsmigration innerhalb Europas, im Filmgespräch Dr. Kerstin Zimmer, Expertin für Ostmigration und Ukraine (Universität Marburg) (Einführung, pdf, 40 kb)
Februar 2008: "Hamburger Lektionen" - Dokumentarfilm mit zwei nachgespielten Predigten des islamistischen Imams Fazazi, gehalten im Januar 2000 in der Hamburger Al-Quds-Moschee. Filmgespräch mit dem Vorsitzenden der islamischen Gemeinde Penzberg, Bayram Yerli, und dem Herrschinger Friedensforscher Peter Barth (Einführung, pdf, 29 kb)
Januar 2008: "Guelwaar" - Senegalesischer Spielfilm von Ousmane Sembene. Filmgespräch mit Kemo Sane (Association des Sénégalais de Munich) (Einführung, pdf, 40kb)
2007
Dezember 2007: "Mein Vater der Türke" - Dokumentarfilm über eine türkisch-deutsche Familie. Filmgespräch mit Nilli Dayik (Schülerin 13. Klasse) und Rosemary Schmitt-Achert (Integrationsteam Herrsching) (Einführung, pdf, 52kb)
November 2007: „De Nadie“ – Dokumentation über die Massenmigration aus Mittelamerika in die USA. Filmgespräch mit Teresa Avila, Menschenrechtsexpertin für Mexiko (Einführung, pdf, 37 kb)
Oktober 2007: „Bahn unterm Hammer“ – Dokumentarfilm über die Privatisierung der Deutschen Bahn. Filmgespräch mit Prof. Karl-Dieter Bodack, Verkehrsexperte und Ex-Bundesbahnmitarbeiter (Einführung, pdf, 39 kb)
September 2007: „Schwarzes Gold“ – Dokumentarfilm über Produktion und Handel mit Kaffee. Filmgespräch mit Maria Wittmann vom Katholischen Deutschen Frauenbund Regensburg (Einführung, pdf, 45 kb)
Juli 2007: "Der Kick", Theaterfilm über Jugendgewalt. Filmgespräch mit der Dramaturgin Gesine Schmidt und dem Starnberger Kreisjugendpfleger Eduard Zenger (Einführung, pdf, 64 kb)
Juni 2007: "A decent factory", Dokumentarfilm über Arbeitsbedingungen in einem Billiglohnland (China). Filmgespräch mit Anselm Bilgri, Fachmann für Unternehmenskultur (Einführung, pdf, 45 kb)
Mai 2007: "Halbwertszeiten", Dokumentarfilm über die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf - damals und 20 Jahre danach. Filmgespräch mit der Regisseurin Irina Kosean und dem ehemaligen Autonomen Peter Jungfleisch (Einführung, pdf, 41 kb)
April 2007: "Profils Paysans", Dokumentarfilm über das Bauernsterben in der EU am Beispiel Frankreich. Filmgespräch mit Klaus Mair und Sepp Braun, Bio-Bauern (Einführung, pdf, 37 kb)
März 2007: "Blutdiamanten", Spielfilm über Bürgerkrieg und Diamantenschmuggel in Sierra Leone. Filmgespräch mit Anne Jung (medico international Frankfurt) und Austin Seymour (Sierra Leone) (Einführung, pdf, 32 kb)
Februar 2007: "John und Jane", Dokumentarfilm über Arbeiter in einem indischen Call-Center. Filmgespräch mit Barbara Ellwanger (Attac München) und Sahil Suri (ehemaliger Call-Center-Agent aus Indien) (Einführung, pdf, 25 kb)
Januar 2007: "Private" - Spielfilm-Drama über eine palästinensische Familie, die ihr Haus mit israelischen Soldaten teilen muss. Filmgespräch mit Fuad Hamdan (Palästina) und Judith Bernstein (Israel) (Einführung, pdf, 40 kb)
2006
Dezember 2006: "Wo der Himmel die Erde berührt". Film über Natur und Menschen in Kirgisistan, und die Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts durch Ausbeutung von Goldminen. Filmgespräch mit Dinara Musaeva-Gallant aus Kirgisistan, Germanistin und Übersetzerin des Films (Einführung, pdf, 40 kb)
November 2006: "Eine unbequeme Wahrheit", der Film über die Vortragsreihe Al Gores zu den Gefahren der weltweiten Klimaveränderungen und die notwendigen Konsequenzen für unseren Lebensstil. In der Diskussion die zwei Herrschinger Bürgermeister Christine Hollacher und Wolfgang Schneider als Vertreter einer Gemeinde, die Mitglied im "Klimabündnis der Städte und Gemeinden" ist (Einführung, pdf, 29 kb)
Oktober 2006: "Arlit – Ein zweites Paris", Dokumentationsfilm über die Stadt Arlit im Niger, die wegen der nahe gelegenen Uranminen einen kurzzeitigen wirtschaftlichen Boom erlebte und heute nur noch Anlaufstelle illegaler Migranten ist. Filmgespräch mit Kalume Mukadi, Prinz von Benin (Einführung, pdf, 33 kb)
September 2006: "Mooladé – Bann der Hoffnung", großartig in Szene gesetzte Parabel über die Tradition der Beschneidung von Mädchen in Afrika sowie den mutigen Kampf einer jungen Frau gegen die aktuelle Praxis dieses Rituals. Im Filmgespräch Barbara Schirpke von INTACT München (Einführung, pdf, 25 kb)
Juli 2006: "Working Man’s Death" - Dokumentarfilm zur Schwerarbeit im 21. Jahrhundert. Filmgespräch mit Hans Zapf, ehemaliger Bergarbeiter in Peißenberg (Einführung, pdf, 35 kb)
Juni 2006: "Mondovino" - Dokumentarfilm über die Globalisierung desWeins. Im Filmgespräch Hans-Peter Reibnitz vom Weinwinkel Herrsching (Einführung, pdf, 30 kb)
Mai 2006: "We feed the world" - Dokumentationsfilm über die Lebensmittelproduktion für den europäischen Markt. Filmgespräch mit Marlies Olberz von FIAN München (Einführung, pdf, 29 kb)
April 2006: "Der ewige Gärtner" - dramatischer Thriller über Pharmaversuche in Afrika. Filmgespräch mit Emmeram Raßhofer vom Gesundheitsladen München.
März 2006: "Blinder Passagier" - Film über die Umweltkatastrophe am Aralsee durch die Baumwollproduktion. Filmgespräch mit Uwe Greiner von Attac München (Einführung, pdf, 27 kb)
Februar 2006: "Lost Children" - Film über Kindersoldaten in Uganda. Filmgespräch mit Robert Kintu vom Afrikazentrum München (Einführung, pdf, 31 kb)
Januar 2006: "Holy Lola" - Film über die Probleme von Auslandsadoption. Filmgespräch mit Kathrin Hoepfner von PICCO e.V., einem Verein von Eltern auslandsadoptierten Kindern (Einführung, pdf, 36 kb)
2005
Dezember 2005: "Die Höhle des gelben Hundes" - Spielfilm mit einer und über eine mongolische Nomadenfamilie. Filmgespräch mit der Regisseurin Byambasuren Davaa und dem Umweltpädagogen Axel Schreiner (Einführung, pdf, 27 kb)
November 2005: "Que será" - Film über das Leben in einem Schweizer Pflegeheim, in das eine Kindertagsstätte integriert ist. Filmgespräch mit der Klinikseelsorgerin und Hospizarbeiterin Renate Ilg aus Herrsching (Einführung, pdf, 36 kb)
Oktober 2005: "Das Reisfeld" – kambodschanischer Spielfilm über eine Reisbauernfamilie: Nach dem Tod des Vaters erkrankt die Mutter schwer, und die drei Töchter müssen die Initiative übernehmen. Im Filmgespräch Karl-Heinz Golzio vom Indologisches Seminar der Universität Bonn (Einführung, pdf, 37 kb)
September 2005: "Sanyogita – Die Braut in rot" über eine in arrangierter Ehe verheiratete Inderin, die schließlich selbstbewusst ihr Leben in die Hand nimmt. Im Filmgespräch der Regisseur Sadashivam Rao (Einführung, pdf, 25 kb)
Juli 2005: "Well Done" - experimenteller Dokumentarfilm von Thomas Imbach über die Arbeitsbedingungen in einem modernen High-Tech-Dienstleistungsbetrieb. Im Filmgespräch der Starnberger Philosoph und Volkswirt Ernst Friedrich Lauppe (Einführung, pdf, 33 kb)
Juni 2005: "Schildkröten können fliegen" – iranisch-irakischer Spielfilm von Bahman Ghobadi über Kinder in der Kriegssituation des Irak 2003 und in den Minenfeldern. Filmgespräch mit Heike Fischer von "Handicap International" (Einführung, pdf, 22 kb)
Mai 2005: "Memoria del Saqueo" – Dokumentarfilm von Fernando Solanas über den Wirtschaftszusammenbruch in Argentinien 2003 – Folge von Korruption und Strukturanpassungsmaßnahmen des Weltwährungsfonds. Diskussion mit Walter Ulbrich von "Entwicklung durch Entschuldung" (Einführung, pdf, 42 kb)
April 2005: "Darwins Albtraum" – Dokumentarfilm von Hubert Sauper über die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der ungehemmten Ausbreitung des Nilbarsches im Viktoriasee. Filmgespräch mit Reginald Temu (Tansania), Mitbegründer des Afrika-Zentrums München (Einführung, pdf, 24 kb)
März 2005: "Kriegerin des Lichts" – Dokumentarfilm über die Brasilianerin Yvonne de Mello und Ihr Engagement für Straßenkinder in Rio de Janeiro. Filmgespräch mit Celia Cardoso-Niedermeier vom Straßenkinderprojekt Lajedo/Brasilien (Einführung, pdf, 29 kb)
Februar 2005: "Anansi" – Spielfilm von Fritz Baumann über westafrikanische Migranten auf dem Weg ins Schlaraffenland Europa und seinen illegalen Arbeitsmarkt. Filmgespräch mit dem Regisseur (Einführung, pdf, 29 kb)
Januar 2005: "Fog of war" – Dokumentationsfilm über Robert McNamara und die amerikanische Verteidigungspolitik im 20. Jahrhundert. Filmgespräch mit Dave Dowdy von den Democrats Abroad ind München (Einführung, pdf, 28 kb)
2004
Dezember 2004: "Promises" – Dokumentarfilm über israelische und palästinensischer Kinder und Jugendliche. Filmgespräch mit dem Palästinenser Fuad Hamdan und der Jüdin Judith Bernstein (Einführung, pdf, 23 kb)
November 2004: "Rauchopfer" – Dokumentarfilm von Peter Heller über die globale Süd-Offensive der Zigaretten- und Tabakindustrie. Filmgespräch mit dem Regisseur (Einführung, pdf, 18 kb)
Oktober 2004: "Silent Waters" – Pakistanischer Spielfilm von Sabiha Sumar über das tragische Schicksal einer Sikh-Frau in den Jahren nach der Spaltung Britisch-Indiens. Filmgespräch mit Dr. Gita Dharampil-Frick vom Südasieninstitut Heidelberg (Einführung, pdf, 15 kb)
September 2004: "Leben außer Kontrolle" – Dokumentarfilm von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber zur Genmanipulation. Diskussion mit Dr Martha Mertens, Gentechnik-Expertin des BUND (Einführung, pdf, 16 kb)
Juli 2004: "The Day After Tomorrow" – ein aktueller Film zur drohenden Klimakatastrophe. Anschließend Diskussion mit dem Meterologen Hermann Mannstein von der DLR
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