Gesundheitsprogramme

Eine Gesundheitsarbeiterin kontrolliert die Entwicklung von Kleinkindern
Regelmäßige Gewichtskontrolle bei Kleinkindern
20 % der indischen Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, nur 14 % der Landbevölkerung kann Sanitäreinrichtungen benutzen - immer wiederkehrende Epidemien von Magen-Darm-Erkrankungen sind so vorprogrammiert.

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren konnte zwar im Landesdurchschnitt in den letzten 40 Jahren von 23,6 % (1960) auf 10,5 % (1998) gesenkt werden, in einzelnen Regionen sind die Zahlen jedoch noch erschreckend hoch. Mangelernährung  (bereits der Mütter in der Schwangerschaft), miserable  hygienische Verhältnisse und mangelnde medizinische Versorgung sind die wesentlichen Ursachen.

Maßnahmen der Indienhilfe-Partner:

  • Bau von billigen und zweckmäßigen Toiletten
  • Medizinische Betreuung von Schwangeren und stillenden Müttern
  • Ausbildung und Einsatz von Dorfhebammen
  • Medizinische Betreuung von Kindern bis fünf Jahre
  • Entwicklung, Anwendung und Verbreitung von naturheilkundlichen Medikamenten
  • Impfaktionen
  • Bewußtseinsbildung und Ernährungsberatung
  • Erste-Hilfe-Kurse
  • Intervention in Notfällen, Organisation von Krankentransporten