Kindheit statt Arbeit

Glasrecycling - ein typisches Feld für Kinderarbeit  

Es gibt unterschiedliche Zahlen darüber, wieviele Kinder in Indien arbeiten. Die Schätzungen reichen von 17,5 Millionen (indische Regierung) über 44 Millionen (Vereinte Nationen) bis zu 145 Millionen (Schätzungen von Journalisten).

Dabei sind es ganz unterschiedliche Formen der Erwerbsarbeit von Kindern. 80 % der Kinderarbeiter sind in der Landwirtschaft tätig, ein großer Teil von ihnen arbeitet innerhalb des Familienbetriebs. Hunderttausende jedoch schuften unter sklavenartigen Bedingungen in der Teppichindustrie, in Streichholzfabriken oder in der Schmuckherstellung, ohne Aussicht auf eine menschenwürdige Zukunft.

Was tun die Indienhilfe und ihre Partnerorganisationen?

Die Indienhilfe und ihre Partner sind sich bewußt, dass die Abschaffung der Kinderarbeit in Indien bis auf weiteres unrealistisch ist. Bestehende Gesetze gegen Kinderarbeit werden nicht eingehalten, so lange die Erwachsenen keine Möglichkeit sehen, durch ihr eigenes Einkommen ihre Familien angemessen zu ernähren und ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Indienhilfe kooperiert mit der Kampagne zur Befreiung von Kinderarbeitern in der Teppichindustrie, die in Deutschland von Misereor und Brot für die Welt getragen wird.

Hintergrund:
Vortrag zum Thema Kinderarbeit auf der download-Seite!
   

In ihren eigenen Projekten führen die Indienhilfe-Partner folgende Maßnahmen durch:

  • Spezielle Abendschulen und handwerkliche Ausbildung verbessern die Zukunftschancen von arbeitenden Kindern
  • Durch Kontakte mit Arbeitgebern wird versucht, die Arbeitsbedingungen zu verbessern
  • Gesundheitschecks und gegebenenfalls medizinische Versorgung sollen die langfristigen negativen Auswirkungen der Arbeit auf die Gesundheit der Kinder verringern
  • Wirtschaftliche Förderprogramme für Familien stabilisieren deren Einkommen
  • Bewußtseinsbildung fördert die Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder zur Schule zu schicken
  • Kinderförderzentren ("Shishu Vikas Kendras") bereiten Kinder aus ärmsten Familien auf den Schulbesuch vor

Alltäglich und akzeptiert

In Indien fehlt es noch immer an einer sozialen Norm, die Kinderarbeit moralisch ächtet. Dafür kämpfen Indienhilfe e.V. und das "Netzwerk gegen Kinderarbeit in ausbeuterischen Bereichen".

von Timm Christmann; Oktober 2006

Traurig und zerbrechlich sieht er aus: Zerlöchertes Hemd, dünne aber sehnige Waden, die über und über von dreckig gelbem Staub bedeckt sind. In der Hand hält er eine kleine, holzumrahmte Schultafel. Darauf steht sein Name, in Kreide auf Bengali hingekritzelt: Lokhay Karmakar. Er ist Mitte 30 und arbeitet in einer Ziegelei am Rande von Malda, einer Stadt im Norden Westbengalens. Jetzt blickt er auf seinen Sohn Bhodal herab und lächelt zaghaft. Denn Bhodal hat seinen Namen geschrieben, ihm gehören Kreide und Tafel. Bhodal ist zehn. Bis vor zwei Jahren arbeitete auch er als Hilfe seiner Mutter in derselben Ziegelei. Während sie die Steine aus Lehm formte, schleppte er den Sand herbei – in der Gluthitze des indischen Sommers. Da sie per Stück bezahlt wurde, erhöhte seine Mitarbeit den Verdienst. So sah Bhodal lange keine Schule von innen. Viele indische Mütter wissen nicht, was sie mit ihren kleinen Kindern während der Arbeit machen sollen. Also werden sie einfach mitgenommen. Millionen indischer Kinder werden so nie eingeschult, sonder eingearbeitet – eingearbeitet in die Tätigkeit ihrer Eltern, eingearbeitet in ein Leben ohne Wissen und ohne Chancen. Je nach Schätzung sind es zwischen 20 und 85 Millionen - Kinderarbeit ist Indiens Alltag.

Schüler und Schülerinnen des Christoph Probst Gymnasiums Gilching und der Chatra High School überlegen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, welchen Beitrag die Partnerschulen gemeinsam gegen Kinderarbeit leisten können. Geplant ist u.a. ein Schul-Theaterstück auf der Basis von wirklichen Lebensgeschichten aus Chatra.                                      Foto: Timm Christmann

Sie bringen Tee, säen und ernten, bauen Straßen und nähen Saris, sie drehen Bidis, reparieren Räder oder klopfen Steine. Viele Mädchen arbeiten als Angestellte in Mittelklassehaushalten, manchmal bis zu 12 Stunden am Tag für einen Hungerlohn von fünf Euro im Monat. In Kalkutta alleine sind es schätzungsweise 50.000. Oft leben sie völlig abgeschottet und dürfen das Haus nicht verlassen. Wie gefährlich das für diese Kinder ist, hat die indische Regierung inzwischen erkannt und den "Child Labour (Prohibition and Regulation) Act", das Gesetz zum Verbot und zur Regulierung von Kinderarbeit aus dem Jahr 1986, um einen Absatz erweitert. Demnach ist das Einstellen von Kindern bis 14 Jahre als Hausangestellte, in Teeläden, Hotels und Restaurants seit Oktober 2006 verboten. Ein Fortschritt? Rechtlich ja, faktisch wohl kaum. Viele Experten und indische Kinderrechtsorganisationen sprechen unverblümt von "tokenism" – Symbolpolitik. Das Gesetz ist erlassen, doch wie die Regierung es durchsetzen möchte, das sagt sie nicht. Kaum jemand glaubt, dass sie es schafft.

Nicht wenige bezweifeln sogar, dass sie es wirklich will. Zu viel Profit wird mit billiger Kinderarbeit gemacht. "Wir müssen uns entscheiden: Sind wir auf der Seite des Marktes, der Kinderarbeit möchte und davon profitiert, oder sind wir auf der Seite der armen und unterprivilegierten Kinder und deren Eltern, die sich nichts sehnlicher wünschen als Bildung?", fordert daher Shanta Sinha, Gründerin der Organisation MV-Foundation, die in Andhra Pradesh seit zehn Jahren erfolgreich gegen Kinderarbeit kämpft. Im August diesen Jahres nahm sie als Rednerin am Indienhilfe Workshop "Combat Child Labour – Call for Child Rights" in Kalkutta teil. Ihrer Ansicht nach fehlt es in Indien vor allem an einer sozialen Norm, die Kinderarbeit für unakzeptabel erklärt. "Kinderarbeit wird weiterhin als unvermeidbares Übel gesehen", so Shanta Sinha. Auf der gleichen Veranstaltung sprach auch Mohammed Salim, Vorsitzender des Sozialausschusses des indischen Parlaments. Ganz offen bekannte er, dass Kinderrechte unter seinen Abgeordnetenkollegen kein Thema seien. Der Grund: "Kinder sind eben keine Wähler." So einfach ist das. Und so fatal.

Genau gegen diese politische Gleichgültigkeit wehrt sich das "Westbengalische Netzwerk gegen ausbeuterische Kinderarbeit", eine Initiative von Indienhilfe und inzwischen zehn indischen Partnerorganisationen. Auf dem zweitägigen Workshop im August wurde ein Aktionsplan verabschiedet. Im Zentrum stehen Aufklärungskampagnen zu Kinderrechten in den Projektgebieten – zum Beispiel im Oktober im Zuge der Gesetzesänderung – sowie gemeinsame Presseaktionen, um das Thema Kinderarbeit verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen. Die stille Akzeptanz herausfordern und beenden – das ist das Ziel. Zur Strategie eines langfristigen Meinungswandels gehören aber auch Programme mit den Kindern selber. Ein gutes Beispiel dafür ist Child Rights and You (CRY), Netzwerkmitglied und neue Partnerorganisation der Indienhilfe, mit ihren Nabadisha-Zentren in Kalkutta. Dort werden Jungen und Mädchen ab dem Kindergartenalter, die in Slumgebieten mit einer hohen Kriminalitätsrate – oft auf der Straße – wohnen, unterrichtet und auf den Besuch einer staatlichen Schule vorbereitet. Um dem Abrutschen der Kinder vorzubeugen, kooperiert CRY seit Jahren erfolgreich mit der Polizei Kalkuttas. Die Zentren liegen stets in der Nähe einer Polizeistation und werden von den örtlichen Polizeibeamten betreut. Damit erreicht CRY zwei Dinge auf einmal: Zum einen hat sich das Verhältnis zwischen Polizei und Slumbewohnern merklich entspannt und die Kriminalitätsrate ist gesunken. Zum anderen werden gefährdete Kinder so früh wie möglich ans Lernen gewöhnt. Schule statt Arbeit wird zum Alltag, das lernende Kind zur Norm.

Solche Projekte helfen, den ewigen Kreislauf der Armut zu durchbrechen, in dem Kinderarbeit eine wesentliche Rolle spielt. Das sieht man auch an Lokhay. Sein Sohn Bhodal hat das Schreiben an einer Schule des Rural Health Development Centre (RHDC) gelernt, die seit zwei Jahren durch Indienhilfe finanziert wird. Wenn er nicht in die Schule ginge, würde Bhodal bald anfangen selber Geld zu verdienen und in der Ziegelei Steine schleppen. Später drohte ihm dann das Los seines Vater, der auf der Tafel seines Sohnes nicht einmal seinen eigenen Namen lesen kann, sondern nur Kreidestriche sieht: "Ich kann sehen und bin doch blind", sagt Lokhay schulterzuckend.

Timm Christmann war für Indienhilfe e.V. als freiwilliger Helfer und auf eigene Kosten sechs Monate in West Bengalen. Dort recherchierte er zum Thema Kinderarbeit, knüpfte Kontakte zu Vertretern anderer NGOs und organisierte für die Partnerorganisationen der Indienhilfe den Workshop "Combat Child Labour – Call for Child Rights" in Kalkutta. Seit September 2006 ist er Beirat der Indienhilfe für Kinderarbeit und Kinderrechte. Timm Christmann hat in Hamburg Geschichte, Germanistik und Öffentliches Recht studiert und arbeitet derzeit als freier Texter.


Indienhilfe ruft Netzwerk gegen Kinderarbeit in Batterie- und Altglas-Recycling ins Leben

Elisabeth Kreuz
(Juni 2005)

Kinder beim Glasrecycling

Blut tropft von dem braunen Kinderfuß auf die Plastikplane. Offensichtlich nichts Ungewöhnliches - routiniert wickelt ein Junge, etwa 12 Jahre alt, Blätter einer Pflanze, die hier überall wächst, um den Fuß seines kleinen Kollegen und befestigt sie mit Bindfaden. Sie soll blutstillende Wirkung haben. Hoffentlich bekommt er keine Infektion, wie kürzlich der Besitzer dieser Glassortieranlage - 30.000 Rs (600 €) mußte der für seine wochenlange Behandlung aufbringen. 25-50 Rs (50 Cent bis 1 €) ist der Verdienst für einen 8-stündigen Arbeitstag der Kinderarbeiter/innen - aufwendige Behandlungen sind da nicht drin.

Schnittverletzungen und Infektionen gehören ebenso wie Verätzungen zum Alltag der Kinder, die im Glas- und Batterie-Recycling arbeiten. Ein Junge, der einen riesigen mit Glas gefüllten Jutesack auf dem Kopf vom Lager zum Arbeitsplatz trägt, erzählt: "Oft rinnen Reste von chemischen Flüssigkeiten aus dem Sack und laufen mir übers Gesicht oder in die Haare." Die chronischen Vergiftungen der Arbeiter/innen durch Schwermetalle wie Blei und Quecksilber sind weniger augenfällig.

Mitarbeiter/innen von 7 Indienhilfe-Partner-NGOs aus Westbengalen sowie das indische IH-Team und Elisabeth Kreuz aus Herrsching nehmen an diesem Samstag, den 26. Februar 2005 einige der improvisierten Recycling-Anlagen in Augenschein, die sich rechts und links der Straße von Mogramor nach Atghara hinziehen. Von Jahr zu Jahr werden es mehr. Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen, der Frauen und Männer, die hier arbeiten - gerne, denn sie haben 30 Tage Beschäftigung im Monat - kümmerte bisher offensichtlich niemanden, und auch nicht die Verseuchung der Umwelt durch gefährliche Gifte. Toxische Brühe rinnt aus den Hügeln ausgeweideter Batterien direkt in die daneben liegenden Reisfelder und bringt die Stoffe in die Nahrungskette.

Gruppenbild des neuen Netzwerks mit der Indienhilfe-Vorsitzenden Elisabeth Kreuz

Die Eindrücke bei der kurzen Ortsbesichtigung bestärken die 26 Aktivist/innen, die sich heute in Vikas Kendra, dem Projektzentrum von SEVA in Atghara, 50 km von Kolkata, zusammensetzen, in ihrem Anliegen: endlich etwas zu tun! Wenn eine einzelne Entwicklungs-NGO zu schwach ist, sich auf die komplexe Problematik einzulassen, die nicht nur technisches Knowhow erfordert, sondern auch Ängste vor massiver Gegenwehr der Profiteure auslöst, dann muß man sich zusammenschließen!

Nach Präsentation erster Ergebnisse stichpunktartiger Untersuchungen und einem folgenden brainstorming der Männer und Frauen, die alle Entwicklungsprofis mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind, wird ein gemeinsamer erster Aktionsplan aufgestellt:

  1. Kontaktaufnahme mit engagierten Medienvertreter/innen
  2. detaillierte Bestandsaufnahme der Situation und ihrer schädlichen Wirkungen
  3. Durchführung einfacher Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor allem der Kinder
  4. Erstellung eines langfristigen Aktionsplans auf der Basis klarer Ziele und für deren Erreichung notwendiger Schlüsselergebnisse und Maßnahmen
  5. nächstes Netzwerk-Treffen im November 2005 - Auswertung der vorliegenden Informationen und Planung
  6. mehrtägiger Workshop über kinderzentrierte Entwicklung mit dem Schwerpunkt Kinderarbeit im Februar 2006, gemeinsam mit Teilnehmer/innen der nächsten IH-Gruppenreise und Experten indischer Umwelt- und Entwicklungsorganisationen
  1. Einigkeit besteht darin, daß das Recycling per se positiv ist, doch daß davon kein Schaden für Mensch und Umwelt ausgehen darf. Die Betreiber der Anlagen werden nicht als Gegner gesehen, sondern sollen als Partner in einem für alle Beteiligten vorteilhaften Prozess angesprochen werden.

    Die Indienhilfe will zunächst 5.000 € zur Verfügung stellen: für die Durchführung der notwendigen Untersuchungen und für erste vertrauensbildende Maßnahmen wie Bereitstellung von Erster Hilfe, Hygiene- und Gesundheitsaufklärung, Einführung von Unfall- und Krankenversicherung, einfach durchführbare Sicherheitsmaßnahmen, Nonformale Schulen, Freizeitangebote.

    Bitte spenden Sie auf das Projektkonto der IH unter dem Stichwort "Recycling-Fonds"!
    Fordern Sie das Protokoll des NetzwerkTreffens an!


    GEMEINDE HERRSCHING – AKTIV GEGEN AUSBEUTERISCHE KINDERARBEIT

    Weltweit müssen über 200 Millionen Kinder unter 15 Jahren regelmäßig arbeiten, die meisten unter „ausbeuterischen Bedingungen“. Dies bedeutet Tätigkeiten, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder geeignet sind, die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung zu schädigen.

    Immer mehr deutsche Städte und Gemeinden werden gegen diese eklatante Missachtung der Kinderrechte aktiv und beschließen, von öffentlicher Hand keine Produkte mehr aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu kaufen. Nach der Stadt München, die im Jahr 2003 den Anfang machte, haben sich in Bayern inzwischen auch Bayreuth und Landshut zu diesem Schritt entschlossen.

    Nun wird auch die Gemeinde Herrsching in Sachen Kinderarbeit aktiv. Am 13. Juni fand im katholischen Gemeindezentrum ein Informations- und Diskussionsabend statt, zu dem der Arbeitskreis Lebensstile/Eine Welt, die Indienhilfe Herrsching und der Ökumenische Ein-Welt-Kreis eingeladen hatten. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Bürgermeisterin Christine Hollacher, der dritte Bürgermeister Wolfgang Schneider und mehrere Gemeinderäte und Mitglieder der Gemeindeverwaltung.

    Drei Jugendliche der Indienhilfe stellten Ursachen und Tragweite der weltweiten Kinderarbeit vor, nannten betroffene Produkte wie Blumen, Teppiche, Granitsteine und Sportartikel, und stellten ethisch unbedenkliche Bezugsquellen dieser Waren vor.

    Zur praktischen Durchführung eines Gemeinderatsbeschlusses gegen ausbeuterische Kinderarbeit sprachen Renate Hechenberger aus dem Münchner Rathaus und Bernhard Henselmann von der Organisation Earthlink, die die Aktion bundesweit koordiniert.

    Beeindruckt von der Problematik wurde von den Teilnehmern im zweiten Teil des Abends nicht mehr über das „Ob“ eines Gemeinderatsbeschlusses diskutiert, sondern nur mehr über das „Wie“. Bis zum Herbst dieses Jahres soll ein Gemeinschaftsantrag aller Fraktionen formuliert und verabschiedet werden, mit dem der Gemeinderat Herrsching seine Beschaffungspolitik ändert.

    Lieferanten von Waren, die aus Afrika, Asien oder Lateinamerika stammen, müssen ab dann nachweisen, dass bei der Herstellung keine ausbeuterische Kinderarbeit im Spiel war, oder dass zumindest Schritte gegen diese Art von Kinderarbeit unternommen werden.

    Die weltweite Ausbeutung von Kindern wird in Herrsching somit künftig nicht mehr von öffentlicher Hand gefördert – ein wichtiger Schritt in der Umsetzung des zentralen Gedankens der lokalen AGENDA 21, „Global denken – lokal handeln“.

    Inzwischen haben sich zahlreiche weitere Gemeinden dem Beschluss, keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu kaufen, angeschlossen - in Bayern haben so viele Kommunen / Landkreise Beschlüsse gegen ausbeuterische Kinderarbeit gefasst wie in keinem anderen Bundesland. Der Bayerische Landtag hat am 18. Juli 2007 als erstes deutsches Landesparlament einen Beschluss gegen ausbeuterische Kinderarbeit gefasst. Eine Übersicht sowie alle wichtigen Materialien finden Sie unter http://www.bayern-gegen-ausbeuterische-kinderarbeit.de