Agenda 21 Filmgespräche

Von Juli 2004 bis September 2020 fand jeden Monat ein Kinoabend mit AGENDA-21-Bezug im Kino Breitwand Herrsching statt - die ersten 14 Jahre ganzjährig in Herrsching, seit September 2018 in Seefeld. Vor Beginn jedes Films gab es eine Einführung durch ein Mitglied des AK Eine Welt der Herrschinger Agenda 21. Im Anschluss an den Film war Gelegenheit zu einem Filmgespräch mit dem Regisseur oder einem Experten zum jeweiligen Thema. Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit Matthias Helwig, dem Betreiber der Breitwand-Kinos in Seefeld, Gauting und Starnberg. Die Reihe AGENDA 21-Kino wurde von der Gemeinde Herrsching gefördert

Mit der Corona-Pandemie fand die AGENDA 21-Kino-Reihe des Herrschinger Agenda21-AK Eine Welt ihr vorläufiuges Ende.
Die bis 2020 im Herrschinger Agenda-21-Kino gezeigten Filme finden Sie mit den Einführungstexten im Archiv

Im Gautinger Kino Breitwand findet jeden dritten Mittwoch im Monat das Agenda-21-Kino unter Regie von Christiane Lüst, Öko & Fair, weiterhin statt:

  • 20. Mai 2026, 19.30 Uhr: Das Gewicht der Welt
    Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.
    DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
  • 17. Juni 2026, 19.30 Uhr: Ich verstehe Ihren Unmut
    Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, sofern er nicht mehr Stunden und Umsatz erhält. Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden und den Bedingungen des Niedriglohnsektors.
  • 15. Juli 2026, 19.30 Uhr: Nawi: Dear Future Me
    Nawi (Michelle Lemuya Ikeny) lebt im ländlichen Kenia, wo große Träume oft schnell enden. Sie hat eine klare Vision für ihre Zukunft, doch die bittere wirtschaftliche Not ihrer Familie zwingt sie in eine düstere Realität: Sie soll zwangsverheiratet werden. Gefangen zwischen den jahrhundertealten Traditionen ihres Stammes und ihrem unbändigen Drang nach Freiheit, sucht Nawi verzweifelt nach einem Weg. Sie kämpft nicht nur um ihr eigenes Schicksal, sondern darum, das Leben vieler Mädchen in ihrer Gemeinschaft zu verändern.
    NAWI – DEAR FUTURE ME basiert auf wahren Ereignissen, auf der preisgekrönten Geschichte eines landesweiten Schreibwettbewerbs der kenianischen Teenager-Beraterin Milcah Cherotich. Der Film wurde als offizieller kenianischer Oscar-Beitrag 2025 ausgewählt, gewann einen African Academy Award für die Hauptdarstellerin Michelle Lemuya sowie 25 internationale Auszeichnungen, darunter Raindance, das Beijing International Film Festival und das LA Pan African Film Festival.

Das aktuelle Programm finden Sie auch HIER